Bill Callahan
Adventures in Lo-Fi.

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Früher nannte er sich Smog, nun macht der US-Amerikaner unter bürgerlichem Namen das, was er am besten kann: mit minimalsten Mitteln komplette Romane erzählen. Smog, das waren selbst aufgenommene Audiokassetten, dissonant, schmerzhaft. Der einzige Halt in dieser düsteren, hypnotischen Welt: die satte, tieftönende Stimme Callahans. Auch wenn seine Musik mittlerweile zugänglicher geworden ist, klingt er heute noch durch, der grobe Eigenbrötler, stets darum bemüht, kompromisslos das blanke Skelett seiner Texte und Musik offenzulegen.

„I like to pare away words because I don't want to waste anyone's time“, nuschelt Callahan.

Das Album Dream River windet sich durch das, was man gemeinhin das andere Amerika nennt. Fernab der großen Metropolen, vorbei an schlammigen Ufern entführt der dunkle Bariton in ein Kaleidoskop der Irrungen und Wirrungen des vermeintlich simplen Lebens. Und auch wenn die Tage immer noch beim einsamen Bier in einer fensterlosen Hotelbar enden, blitzt stärker als je zuvor sein trockener Humor durch.

Nach zwanzig Jahren hat die Hoffnung Bill Callahan gefunden – und er hält, wenn auch zögerlich, an ihr fest.



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